Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen. Der Himmel hat die Welt wieder in tiefschwarze Nächte gehüllt. Eine Lichterkette über meinem Bett spendet mir Licht. Es ist ruhig. Endlich wieder. In dieser einen Runde um die Sonne hat sich bei mir viel getan.

Die Nordnächte habe ich gegen nachmittagliche Bergspitzensonnenuntergänge eingetauscht. Mein 15 m² Studentenwohnheimapartment inmitten einer deutschen Landeshauptstadt gegen mein ca. doppelt so großes Kinderzimmer am Rande eines Waldes nördlich der Alpen.

Ein bisschen Freiheit hab ich aufgegeben. Ein paar Träume vielleicht auch. Aber wie es oft so ist muss erst Altes weichen um Neuem Platz zu machen. Gerade fühlt sich mein Leben sowohl viel zu voll als auch schrecklich leer an. Jeden Tag stolpere ich, wundere mich, warum die einfachsten Dinge mir plötzlich schwer fallen und dann, gleich im nächsten Moment stelle ich mich neuen Herausforderungen, die ich mir noch vor gar nicht allzu langer Zeit nie und nimmer zugetraut hätte.

Es ist eine verrückte Zeit. Eine aufregende Zeit. Voller Möglichkeiten, Abenteuern und Wunder. Ich hoffe, eines Tages erinnere ich mich zufrieden lächelnd an sie zurück.

 

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